RSG: Gute Leistungen bei den Landesmeisterschaften

IJLK Gruppe des TV Dahn
JLK Gruppe des TV Dahn

Die Landesmeisterschaften der Rhythmischen Sportgymnastik 2017 fanden dieses Mal in der Wasgauhalle in Pirmasens statt. Der TV Dahn ging mit drei Gruppen und mit 6 Einzelgymnastinnen an den Start. Das Ergebnis ist sehr zufriedenstellend: 6x Landesmeister, 1x Silber und 2x Bronze. Sehr erfreulich aus Sicht des TV Dahn ist hierbei, dass der TV Dahn mit diesem Medaillenspiegel der erfolgreichste Verein dieser Meisterschaft ist.

Die Landesmeisterschaften begannen mit den Gruppenwettkämpfen. Hier zeigte die SLK-Gruppe (Johanna Herder, Sophie Burkhart, Madleine Müller, Leonie Amrehn, Patricia Weis und Emely Krents) zwei gute Durchgänge. Da Emely krankheitsbedingt die Woche vorher ausfiel, musste die Gruppe in einer neuen Formation turnen und hat das sehr gut gemacht. Die SLK Gruppe belegte hinter dem TB Oppau 1 den zweiten Platz und konnte die SG Dahner Felsenland und den TB Oppau 2 hinter sich lassen.

Landesmeister wurde die JLK-Gruppe (Marie Laux, Helen Ackermann, Lea Müller, Cosima Wegmann, Elisabeth Wittwer und Liane Senn) des TV Dahn. Sie gewannen mit vier Punkten Vorsprung vor der SG Dahner Felsenland und dem TB Oppau. In beiden Durchgängen hatte die Gruppe jeweils drei Geräteverluste, zeigte aber ansonsten ihre schwierige Übung sehr sauber und ausdrucksstark.

Ebenso wurde die FWK-Gruppe (Sophie Zwick, Hanna Müller, Madlen Laux, Sarah Cronauer, Marlene und Aline Kriebel) Landesmeister. Nach dem ersten Durchgang lagen sie noch über zwei Punkte hinter der Gruppe aus Frankenthal, da sie in der ersten Übung zu viele Fehler gemacht hatten. Im zweiten Durchgang zeigten sie eine stabile Übung und konnten sich dann doch vor die VT Frankenthal schieben. Diese zeigten nämlich einen guten ersten Durchgang und machten im zweiten dann einige Fehler.

Die SWK-Gruppe des TV Pirmasens (Milena Burkhart, Lana Deffland, Laura Acker, Sophia Ziniuß, Julia Denisenko und Lea Hoffmann), die seit Sommer hauptsächlich von Nicole Kriebel trainiert wird wurde ebenfalls Landesmeister. Sie zeigten im ersten Durchgang noch einige Fehler, konnten sich dann aber im zweiten Durchgang steigern.
In den Einzelwettkämpfen konnte der TV Dahn vier Landesmeistertitel gewinnen.

Die Einzelgymnastinnen des TV Dahn
Die Einzelgymnastinnen des TV Dahn

Einen guten Mehrkampf (Reifen, Ball, Keulen, Band) zeigte Dahns Ausnahmegymnastin Marlene Kriebel. Sie beeindruckte das Publikum mit einer dynamischen Reifenübung in der sie die gerätetechnischen Höchstschwierigkeiten fehlerfrei präsentierte. Sie wurde, zwar ohne Konkurrenz, aber mit den Höchstnoten des ganzen Wettkampfes, Landesmeisterin in der Meisterklasse.
Ebenfalls ohne Konkurrenz konnte sich Elisabeth Wittwer den Titel in ihrer Altersklasse (JK AK 13) sichern. Sie schaffte es nicht, einen konstanten Mehrkampf zu turnen und hatte in allen vier Übungen Fehler drin.
In der JLK AK 14 konnte sich Marie Laux gegen ihre Konkurrentin aus Oppau Mia Kärcher durchsetzen. Sie zeigte zwar keinen fehlerfreien Mehrkampf, aber konnte sich im Vergleich zum Vorjahr steigern.
In der Schülerwettkampflasse schickte der TV Dahn zwei Mädchen ins Rennen. Milena Burkhart zeigte eine gute Übung ohne Handgerät. Ihr unterliefen aber leider, wie auch schon bei den beiden vorherigen Wettkämpfen, mit dem Ball und den Keulen zu viele Fehler. Sie wurde dritte. Johanna Herder zeigte nach einer guten Übung ohne Handgerät und einer guten Ballübung eine sehr gute Keulenübung und konnte sich somit verdient nach ganz vorne turnen und den Wettkampf in ihrer Altersklasse verdient gewinnen.
Lea Müller zeigte einen guten Wettkampf, hatte nur in ihrer Reifenübung einen Geräteverlust. Sie schaffte es, sich in einem Teilnehmerfeld von 10 Gymnastinnen auf Platz drei zu turnen.

„Wir sind mit der Gesamtleistung unsere Gruppen und Einzelgymnastinnen zufrieden. Wir haben den ersten Höhepunkt der Saison gut beendet, das ist sicherlich unserer gut geplanten Vorbereitung zuzuschreiben, die dieses Jahr gut aufgegangen ist. Jetzt ist es wichtig, dass wir neue Trainingsreize und Impulse setzten und das Training auf den neuen Höhepunkt ausrichten, damit wir in Bremen bzw. in Berlin frisch und sicher auftreten können. Wir werden in den Osterferien die Übungen der Gruppen und Einzel choreographisch nochmal überarbeiten. Und dann zwei intensive Trainingswochenende Ende April und Ende Mai nutzen, um die Kondition für die wichtigen Wettkämpfe zu trainieren.“, zeigen

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