Deutschland-Cup Einzel – Lea Müller im Finale

Lea-20Eine Woche nach den Deutsche Meisterschaften in Berlin stand der nächste Höhepunkt der RSG auf dem Plan: der Deutschland-Cup Einzel. Dieses Jahr fand der dieser im hohen Norden Deutschlands in Ahrensburg statt. Einzige Starterin vom TV Dahn war dort Lea Müller, die zusammen mit Trainerin Nicole Kriebel und ihrem Fanclub schon freitags anreiste.

In der Juniorenwettkampfklasse (JWK) starteten insgesamt 49 Teilnehmerinnen, die sich zuvor bei den Regio-Cups (Nord, Mitte, Süd) qualifiziert hatten. Die erste Übung von Lea war ihre Reifenübung.

Sie zeigte mit nur einem kleinen Fehler eine sonst sehr gute Übung und wurde mit einer guten Wertung von 9,050 Punkten belohnt. Auch mit dem Ball fing Lea sehr gut an. Doch dann patzte sie bei ihrem ersten Risikowurf so groß, dass der Ball außerhalb der Fläche wegrollte und sie mit dem Ersatzball weiterturnte. Trotz dem großen Patzer turnte sie ihre Übung konsequent und ordentlich zu Ende. Sie erhielt 5,850 Punkte und verlor damit den Anschluss ans vordere Drittel des Teilnehmerfeldes. Die Keulenübung gelang ihr fehlerfrei und war damit ein versöhnlicher Abschluss ihres Dreikampfes. Auch hier erhielt sie wieder eine gute Wertung von 8,900 Punkten.

Mit insgesamt 23,800 Punkten kam Lea auf einen guten 21. Platz.

Die gute Wertung mit den Keulen sicherte ihr mit Platz 8 den Einzug ins Gerätefinale. Mit dem Reifen kam sie auf den 9ten Platz und verpasste mit nur 0,050 Punkten ein zweites Finale denkbar knapp.

Im Keulenfinale unterlief ihr leider bei einem Risikowurf ein großer Geräteverlust. Sie wurde siebte.

Das Trainerteam resümiert abschließend:
„Lea hat durchweg eine gute Saison dieses Jahr geturnt und wir sind auch mit diesem Wettkampf zufrieden mit ihr. Dass sie sich für das Keulenfinale qualifiziert hat und dort siebte wurde, ist ein super Ergebnis. Am Reifenfinale ist sie nur ganz knapp vorbeigeschrammt. Schade, dass sie mit dem Ball den großen Patzer hatte. Denn die beiden Einzelplatzierungen mit Reifen (9.) und Keulen (8.) zeigen klar, dass Lea sich deutlich weiter vorne hätte platzieren können. Eine kurze Sekunde unachtsam oder zu spät reagiert, hat in der RSG manchmal große Folgen, und genau das war bei Lea der Fall. Diese Unachtsamkeit hat sie erheblich Punkte gekostet und ist einfach ärgerlich.
Aber trotz allem sind wir mit der Saison der Einzelgymnastinnen mehr als zufrieden. So ein erfolgreiches Abschneiden, wie dieses Jahr, ist außergewöhnlich: Deutsche Meisterschaften Meisterklasse: 3 Finals und Bronze für Marlene Kriebel, Deutsche Jugendmeisterschaften JLK AK 15: 2 Finals und Bronze für Marie Laux, Deutschland-Cup JWK: 1 Finale für Lea Müller.“

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